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Charon

Die Skulptur begleitet mich seit ihrer Fertigstellung im Jahre 1994. Von der Plattenburg kam sie nach Perleberg, seit dem Jahre 2008 steht sie auf dem Elbdeich in Mödlich, der beste Standort seither, denn seit dem er an der Elbe steht, ergänzt der Fluss den Fährmann. Hier bekommt der Mythos seine Wirkung… weiterlesen

Charaon entstand als erstes großes freies Kunstwerk. Die Beschäftigung mit dem Thema »Ackermann und Tod« trieb hier einige Blüten über den Rahmen des Textes hinaus. Im Kontext zum Thema Tod entstand diese Vision vom Fährmann in die Unterwelt. Er hat kein Schädelgesicht, er ist nicht erschreckend, aber sehr ernst und würdevoll. Priesterhaft in seiner Erscheinung, nimmt er eher die Angst vor der Überfahrt. Man zweifelt und verzweifelt nicht an ihm. Beinahe gütig nimmt er uns hinfort, den Gesetzen der Ewigkeit unabdingbar folgend. Ich denke, auf seinem Wagen wird alles gut, die Sichel gilt nur dem Leib, nicht uns.